Kath. Pfarrgemeinde Heilig Kreuz
mit den Kirchen Hl. Kreuz, St. Maria Rosenkranz und St. Bonifatius

Kath. Pfarrgemeinde Heilig Kreuz

Versöhnung

Jesus hat während der Zeit seines öffentlichen Wirkens immer wieder Menschen die Vergebung ihrer Sünden zugesprochen. Diesen „Dienst der Versöhnung“ hat Jesus allen, die ihm nachfolgen, aufgetragen. Er ist daher auch ein Grundauftrag der christlichen Kirche.

Im Sakrament der Versöhnung (auch Beichte oder Bußsakrament genannt) hört ein Priester das Schuldbekenntnis eines Beichtenden an und sagt ihm – im Namen Gottes – das Wort der Vergebung: „Gott, der barmherzige Vater hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes (+) und des Heiligen Geistes.“ – Amen.

Jeder Priester ist zu strengem Stillschweigen über den Inhalt einer Beichte verpflichtet (Beichtgeheimnis). Die Beichte findet in dem dafür vorgesehenen „Beichtstuhl“ oder an einem anderen geeigneten Ort statt.

In der Kreuzkirche ist an den Samstagen der Advents- und der Fastenzeit regelmäßig von 15:00 – 16:00 Uhr Gelegenheit zur Beichte. Im Dom und in St. Johann gibt es häufigere Beichtzeiten. Weitere Möglichkeiten zur Beichte bestehen in persönlicher Absprache mit den Priestern.

Neben der sakramentalen Form der Versöhnung, der Beichte gibt es in den meisten katholischen Gemeinden auch das Angebot von Bußgottesdiensten. In unseren Kirchen findet in der Advents- und in der Fastenzeit regelmäßig ein Bußgottesdienst statt.

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